Schüler*innen im Schokoladenmuseum

Schokolade ist nicht für alle süß. Außer in Köln. Da schon.

Impressionen einer Exkursion ins Schokoladenmuseum

Am 13.Mai 2019 fuhr der Katholische Religionskurs 6A/B mit Frau Haase und Frau Kampmann nach Köln ins Schokoladenmuseum. Der Kurs hatte sich mit dem Thema Nachhaltigkeit im Kakaoanbau auseinandergesetzt und fuhr mit ÖPNV zur einstündigen Führung mit dem Titel: „Ist Schokolade für alle süß?“

Alle lieben Schokolade. Aber dass Arbeiter und Kindersklaven für unsere Schokolade leiden, das wissen wenige. Ein Großteil der Schokolade kommt von der Elfenbeinküste, die Schweizer verarbeiten den meisten Kakao auf der Welt, was bedeuten die Fair Trade Siegel eigentlich wirklich? Und- Schmeckt eine Tafel Schokolade für 6 Euro wirklich besser, als eine faire Schokolade für nur 1 Euro? Was kann jeder Einzelne tun, um den Kindern in den Tropen eine Schulbildung zu ermöglichen? Und: Tut Lindt genug für einen fairen Welthandel?

All diese Themen und Fragen fanden Eingang in die Führung, aber natürlich durfte eine Kostprobe am Schokobrunnen nicht fehlen.

Zum Schluss fragte der Museumspädagoge: „Was glaubt ihr nun? Ist Schokolade für alle süß?“ sodass die SuS, die sich eine qualifizierte Meinung hatten bilden können, sich im Dschungel der Information verorten mussten.

Schokolade ist nicht für alle süß. Außer in Köln. Da schon.

Felix, 6A: „Der Reli Kurs hat bestimmt in dieser Woche genug von Schokolade!“

„Die Führung war sehr spannend und unterhaltsam. Jetzt weiß ich, was die Siegel auf der Schokolade bedeuten“- ein S aus der 6A.

„Wir hatten alle viel Spaß und am Tollsten fanden wir die Schokoschule und den Schokobrunnen.“- einige SuS aus dem Relikurs.

„Wir haben sehr viel über Schokoladenherstellung gelernt. Wir würden euch empfehlen, auch mal dorthin zu gehen.“- einige Schülerinnen aus der 6B.

(Ausschnitte aus den Aufzeichnungen der SuS des Religionskurses, HSE)

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